Die mystischen Rauhnächte – Teil 1

Bald ist es wieder so weit –> die Rauhnächte beginnen. So werden die Nächte um den Jahreswechsel genannt. Viele kennen sie auch unter den Namen Innernächte, Glöckelnächte oder Unternächte. Der Brauchtum dieser magischen und mystischen Nächte ist vor allem im europäischen Raum sehr verbreitet. Bei der Kern-Rauhnachtszeit handelt es sich um die 12 Nächte zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag im neuen Jahr. Beginnend also am Heilig Abend bis zum Dreikönigstag. Diese 12 Nächte stehen symbolisch für die 12 Monate des kommenden Jahres.

Aber noch mal die Frage, warum ist eigentlich immer die Rede von Nächten, wenn es doch immer von 24 Uhr bis 24 Uhr heißt?
Es wird deshalb von „Nächten“ gesprochen, obwohl es eigentlich ganze Tage sind, weil wir uns nach dem keltischen Jahreskreis in der Jahresnacht befinden –> Somit wird der ganze Tag zur Nacht. Der ganze Zeitraum der Rauhnächte, also die 12 Nächte, ergeben sich aus der Differenz der Anzahl der Tage eines Mondjahres, das aus 354 Tagen besteht und eines Sonnenjahres, das aus 365 bzw. 366 Tagen besteht. Die „Zwischenzeit“ dieser beiden Jahre ist also dem Mythos nach da, um sich vom alten Jahr zu verabschieden und sich auf das neue Jahr vorzubereiten. Man sagt, dass Träume, Ideen, Geschehnisse, die zu dieser magischen Jahreswende passieren, in den Monaten des kommenden Jahres wahr bzw. erfüllt werden. Die heilige und altbekannte Rauhnachtszeit wird durch Rituale und Bräuche, wie der Wintersonnenwende (Thomasnacht, Julfest), dem Räuchern von Haus und Hof, dem Bleigießen, dem Silvesterfeuerwerk, den Perchten und dem Sternsingen begleitet. Diese geheimnisvollen Nächte sind eine Zeit der Reinigung, des Wandels und des Neubeginns vom alten sowie neuen Jahr. Wir bereinigen alles von den bösen Geistern, Dämonen und Energien, lassen das hinter uns gelegene Jahr Revue passieren, gestalten und beeinflussen das bevorliegende Jahr, sammeln Kraft für unsere Vorhaben in den kommenden Monaten und finden Antworten zu offenen Fragen. Die Rauhnächte helfen uns mit ihren Energien das alte Jahr abzuschließen.

 

 

Du kannst dich auf die Rauhnächte gut vorbereiten indem du zum Beispiel

  • dich bei deinen liebsten Menschen bedankst, die dir in diesem Jahr bei etwas geholfen oder unterstützt haben oder die dich einfach nur durchs Jahr begleitet haben
  • geliehene Dinge zurückgibst
  • Streitigkeiten klärst und bereinigst
  • Schulden begleichst
  • nochmal einen Haus- und Hofputz machst und alles auf Vordermann bringst
  • dein Jahr nochmal Revue passieren lässt und Schlüsse ziehst
  • Räucherwerk für die Rauhnächte sammelst und vorbereitest

 

Bist du neugierig geworden und möchtest noch mehr über die Rauhnächte erfahren?
In meinem mehrteiligen Beitrag über die Rauhnächte werde ich dir auch noch Genaueres über die besonders zum Räuchern geeigneten Kräuter erzählen. Ebenfalls werde ich dir eine Liste über Fragen und Wörter reinschreiben, die du vorm und beim Räuchern stellen kannst. Außerdem werde ich einen kleinen Wegweiser durch diese Zeit reinstellen und ich begleite dich durch diese Zeit mit eindrucksvollen Bildern und Geschehnissen meiner Rauhnächte.

 

Auf eine magische gemeinsame Zeit,
eure Christina 🌿

 

 

 

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