Löwenzahn-Gänseblümchen-Honig

Derzeit blüht überall der Löwenzahn und das Gänseblümchen. Wunderschön leuchten sie in gelb und weiß auf fast allen Wiesen und auch im eigenen Garten.

Löwenzahn gilt ja oftmals als Unkraut, da er auch fast überall wächst und gedeiht. Dabei ist dieses Unkraut ein echtes Wunderkraut und in meiner Küche zum Beispiel nicht mehr wegzudenken. Löwenzahn wirkt unter anderem wunderbar auf unsere Verdauung sowie bei Gallen- und Nierenprobleme. Verwendet werden die Blüten und die Blätter, ob in Salaten, Suppen, Gewürzen, Pestos, Aufstrichen, Getränken und vieles mehr.

Das Gänseblümchen kennt wohl auch jeder und mit Sicherheit weißt du, dass die Blüten auch essbar sind, wenn du nicht eh schon als Kind ein paar mal probiert hast. 😉 Vielerorts werden die zarten Blümchen auch Maiblümchen oder Maßliebchen genannt. Verwendet wird diese Heilpflanze zum Beispiel bei Hautproblemen, Erkältungsbeschwerden (u. a. Husten), Verstauchungen, Gelenkbeschwerden und bei diversen Kräutergerichten.

Bevor es bei uns im Garten jede Woche ans Rasen mähen geht, laufe ich immer wie wild durch den Garten, um die Löwenzahn- und Gänseblümchenblüten abzupflücken. Dieses Mal wurde daraus ein leckerer Honig gemacht.

Zutaten:

  • 3 Hände voll Löwenzahnblüten
  • 2 Hände voll Gänseblümchenblüten
  • 1 Liter Wasser
  • 1 Zitrone
  • 1 kg Zucker
  • Einmachgläser zum Abfüllen

Zubereitung:

  • Spüle zuerst die gesammelten Blüten unter leicht fließendem Wasser ab und gib sie in einen größeren Topf.
  • Das Wasser gibst du zu den Blüten in den Topf und lässt alles für ca. 3 Stunden abgedeckt ziehen.
  • Nach dem Ziehen kochst du alles kurz auf und lässt es danach wieder abkühlen.
  • Deine Zitrone schneidest du in Scheiben und gibst sie in den Topf dazu. Das ganze lässt du dann nochmal ein paar Stunden ziehen (z.B. über Nacht).
  • Am nächsten Tag seihst du alles durch ein Sieb ab, sodass nur noch die Flüssigkeit in deinem Topf bleibt. Gib den Zucker zu der Flüssigkeit hinzu und koche alles einmal auf. Die auf mittlere Stufe Temperatur herunterschalten und für ca. 2 – 2 1/2 Stunden leicht köcheln lassen.
  • Die Konsistenz prüfst du am besten mit einem Teller, indem du einen Tropfen des Honigs auf den Teller gibst und auskühlen lässt. Wenn er im kalten Zustand für dich die perfekte Konsistenz eines Honigs hat, kannst du alles in deine vorbereiteten Einmachgläser abfüllen.

Am allerbesten schmeckt der Honig auf einem frisch gebackenen Brot mit ein bisschen Butter. Ich mag den Geschmack des Blütenhonigs einfach noch lieber, als den herkömmlichen Bienenhonig.

Viel Spaß bei der „Unkraut“-Verwertung!

Liebe Grüße,
eure Christina 🌿

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