Natürliche Maggiwürze mit Liebstöckel und Petersilie selbstgemacht

Jeder von euch hat bestimmt eine Flasche Maggi zu Hause im Schrank, welches sich hervorragend zum Würzen und Verfeinern von Suppen oder anderen Speisen eignet. Ich habe mich am Wochenende einmal näher damit befasst und mir die Frage gestellt, ob es auch eine natürliche, selbstgemachte Alternative gibt.

Woher kommt der typische Geschmack des flüssigen Wundermittels eigentlich? Ich habe recherchiert..
Auf dem Flaschenetikett finden sich folgende Inhaltsstoffe: pflanzliches Eiweiß, Wasser, Aromen, Geschmacksverstärker, Salz und Zucker.
Hinter dem pflanzlichem Eiweiß steckt Glutamat, welches aus pflanzlichen, hochkonzentrierten Weizenproteinen gewonnen wird. Seit Jahren ist dieser Inhaltsstoff sehr umstritten, eindeutige Ergebnisse wie es sich auf unsere Gesundheit auswirkt, konnten jedoch noch nicht erzielt werden. Noch besser ist aber sicherlich ein Würzmittel ganz ohne diesen Inhaltsstoff und mit den eigenen Kräutern aus dem Garten noch dazu! Das habe ich natürlich gleich ausprobiert.

Ich habe so viel Liebstöckel, auch Maggikraut genannt, in meinem Garten und da ich sowieso gerade bei der Ernte meiner Kräuter bin – der perfekte Zeitpunkt für meinen Versuch.
Das Ergebnis kann sich schmecken lassen, natürlich ganz ohne Glutamat!
Es geht ganz einfach, hier das Rezept dazu:

Zutaten:

  • 100 g Liebstöckel
  • 20 g Petersilie
  • 450 g Wasser
  • 25 g Salz
  • 1 1/2 Tl Zucker

Zubereitung:

  • Die frischen Kräuter ein bisschen abschütteln und etwas klein hacken. Natürlich kannst du auch bei den Mengen ein bisschen variieren bzw. auch andere Kräuter für eine andere individuelle Würze verwenden.
  • Alles, bis auf den Zucker, mit dem Wasser und den Kräutern in einen Topf geben, aufkochen und mit geschlossenem Deckel bei geringer Hitze ca. 1/2 Stunde köcheln lassen.
  • Das Ganze durch einen Kaffeefilter oder ein feines Sieb abseihen.
  • Den Zucker evtl. vorher karamellisieren und dann unterrühren. Das karamellisieren verleiht einen noch intensiveren Geschmack -> der Zucker kann aber auch einfach so dazugegeben werden.
  • Fertige Maggiwürze in vorbereitete Flaschen abfüllen und kühl lagern.

Falls du dein Maggi gerne etwas dickflüssiger hast, kannst du nach dem Schritt mit dem Zucker unterrühren auch noch ein Bindemittel dazugeben. Dafür eignet sich zum Beispiel Johannisbrotkernmehl, Maisstärke oder auch einfaches Mehl. Dazu einfach das Bindemittel mit etwas Wasser anrühren und dann unter die flüssige Maggiwürze rühren.

Die Maggiwürze einfach kühl lagern und nach dem Öffnen im Kühlschrank aufbewahren. Sie hält sich bis zu einem Jahr und kann zum Würzen für allerlei Speisen verwendet werden. Vor der Verwendung einfach kurz durchschütteln, da sich die Würze immer unten am Boden absetzt.

Eine wunderbare Alternative zur gekauften Maggi Würze oder wie heißt es auf der Flasche so schön: Das gewisse Tröpfchen Etwas 😉

Liebe Grüße,
eure Christina 🌿

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